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I Ging, das Buch der Wandlungen ist ein Orakelsystem aus der altchinesischen Tradition. Das Buch der Wandlungen geht davon aus, dass nichts bleibt, wie es ist, dass sich eben alles im Kosmos dauernd wandelt. Somit auch das Schicksal des Menschen, das dieser aber konstruktiv oder destruktiv nutzen kann. Dieses uralte Orakel wurde entwickelt aus der Lehre von Yin und Yang, der einander gegenseitig bedingenden Gegensätze, und aus der Beobachtung des Laufs des Mondes gegenüber der Erde und der Sonne. Daraus folgerte man die acht Urzeichen oder Trigramme, die auf der Erde wirksam sind in ihren 64 möglichen Kombinationen als Hexagramme. Die acht Trigramme heissen: 'Himmel' - das Schöpferische, 'Erde' - das Empfangende, 'Donner' - das Erregende, 'Wasser' - das Abgründige, 'Berg' - das Stillehalten, 'Wind/Holz' - das Sanfte, 'See' - das Heitere. Das I Ging wird befragt, indem Sie sechs mal drei Münzen werfen. Ursprünglich beging man die Befragung mit Schafgarbenstängeln. Es ist eines der präzisesten Orakelmethoden, da es die Urbilder des Lebens abbildet. Es beantwortet alle Fragen, seien sie generell oder spezifisch. Das I Ging gibt uns Ratschläge und Klarheit, jedoch kein simples 'Ja' oder 'Nein'. Damit bleibt jedem Fragenden seine Wahlfreiheit erhalten. |
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